Archiv der Kategorie: der Autler

Synthetische Kraftstoffe, der richtige Weg!

Presse-Information von ExxonMobil und Porsche

ExxonMobil und Porsche testen synthetische Kraftstoffe im Motorsport

Erprobung erneuerbarer Rennkraftstoffe von Esso in Motorsport-Hochleistungsmotoren von Porsche beim                  Porsche Mobil 1 Supercup 2021 und 2022

eFuels mit deutlich verringerten CO₂-Emissionen werden weiterentwickelt

Herstellung von eFuels aus Wasserstoff und aus der Luft abgeschiedenem CO₂

Die Unternehmen arbeiten seit 25 Jahren unter anderem in der Entwicklung und Erprobung von High-Performance-Schmierstoffen zusammen.

Irving, Texas/Stuttgart. ExxonMobil und Porsche haben eine neue Vereinbarung zu Entwicklung und Einsatz von erneuerbaren Kraftstoffen im Porsche Mobil 1 Supercup getroffen. Im Rahmen des Marken-Pokals fahren alle neuen 911 GT3 Cup-Rennwagen ab der Saison 2021 zunächst mit einem von ExxonMobil zusammengestellten, hauptsächlich biobasierten Esso Renewable Racing Fuel. Im Laufe der Saison 2022 kommen dann eFuels zum Einsatz, die aus Wasserstoff und aus der Luft abgeschiedenem CO₂ hergestellt werden. Porsche und ExxonMobil nutzen den Porsche Mobil 1 Supercup, um die Tauglichkeit erneuerbarer, synthetischer Kraftstoffe unter härtesten Einsatzbedingungen unter Beweis zu stellen. Darüber hinaus sollen Erfahrungen für die zukünftige, gemeinsame Kraftstoffentwicklung gesammelt werden.

Der erste Rennstrecken-Test des Esso Renewable Racing Fuels steht am 30. März 2021 im niederländischen Zandvoort an. Dort kommt – wie in der gesamten Saison 2021 – die erste Version des Esso Renewable Racing Fuels zum Einsatz. Dieser basiert hauptsächlich auf einem fortschrittlichen Biokraftstoff, dessen Rohstoffe aus organischen Abfällen bestehen. Auf dieser Basis komponierte ein ExxonMobil-Team aus Wissenschaftlern und Ingenieuren einen Rennkraftstoff, der bei ersten Tests das Potenzial für deutliche Verringerungen von CO₂-Emissionen gezeigt hat.

Im Laufe der Saison 2022 planen die beiden Unternehmen den Einsatz der zweiten Version des Esso Renewable Racing Fuels, der zum größten Teil aus eFuels besteht. Diese eFuels sind der Schwerpunkt der Zusammenarbeit von ExxonMobil und Porsche. eFuels sind synthetische Kraftstoffe, die mit erneuerbarer Energie aus Wasserstoff und Kohlendioxid aus der Luft erzeugt werden. Mit dem eFuel-basierten Esso Renewable Racing Fuel ist eine Reduzierung der CO₂-Emissionen um bis zu 85 Prozent möglich, wenn er der aktuellen Kraftstoffnorm nach dem dazu erforderlichen Blending entspricht.¹

„Rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge haben für uns höchste Priorität“, betont Michael Steiner, Mitglied des Vorstandes für Forschung und Entwicklung bei Porsche. „eFuels ergänzen unsere Antriebsstrategie hervorragend. Sie bieten unseren Kunden die Möglichkeit, Autos mit Verbrennungsmotoren und Plug-in-Hybride nahezu CO₂-neutral zu fahren. Durch die Zusammenarbeit mit ExxonMobil können wir die eFuels unter anspruchsvollen Bedingungen auf der Rennstrecke testen. Damit machen wir einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einem marktfähigen und CO₂-reduzierten eFuel, der herkömmliche Kraftstoffe ersetzen kann.“

Die eFuels werden aus der Pilotanlage Haru Oni in Chile bezogen. Aus Windkraft und Wasser entsteht dort „grüner“ Wasserstoff, der dann mit Kohlendioxid aus der Luft zu Methanol kombiniert wird. Die von ExxonMobil lizensierte Technologie sorgt im nächsten Prozessschritt, der so genannten Methanol-to-gasoline-Synthese, für die Umwandlung des Methanols in ein synthetisches Rohbenzin. In der Pilotphase sollen ab 2022 über 130.000 Liter eFuels pro Jahr produziert werden. Als Hauptabnehmer dieses Kraftstoffs wird Porsche die eFuels aus Chile außer beim Porsche Mobil 1 Supercup in der Saison 2022 unter anderem auch in den Porsche Experience Centern einsetzen.

„In den vergangenen 25 Jahren haben wir gemeinsam mit Porsche an der Entwicklung leistungsstarker Produkte gearbeitet, die der Performance von Porsche-Fahrzeugen auf der Rennstrecke sowie auf der Straße gerecht werden“, erklärt Andy Madden, Vice President für Strategie und Planung bei ExxonMobil Fuels & Lubricants. „Unsere kontinuierliche Kooperation rund um erneuerbare Kraftstoffe und eFuels trägt entscheidend zur Bewertung der technischen Möglichkeiten und kommerziellen Machbarkeit von Kraftstoffen bei, die erhebliche Emissionssenkungen ermöglichen.“

Die Zusammenarbeit mit Porsche basiert auf dem kontinuierlichen Engagement von ExxonMobil in der Entwicklung und Bereitstellung von emissionsarmen Energielösungen wie zum Beispiel hocheffiziente Kraft- und Schmierstoffe, fortschrittliche Kunststoffe sowie weitere Produkte, die einen geringeren Kraftstoffverbrauch im Verkehr ermöglichen. Die beiden Unternehmen haben etwa gemeinsam an einer Produktreihe speziell formulierter Schmierstoffe für den Elektrofahrzeugmarkt gearbeitet: Mobil EV™.

Im Januar kündigte ExxonMobil die Gründung des neuen Geschäftsbereichs ExxonMobil Low Carbon Solutions an. Damit möchte das Unternehmen sein umfangreiches Portfolio an kohlenstoffarmen Technologien kommerzialisieren. Bis zum Jahr 2025 sollen drei Milliarden US-Dollar in emissionsärmere Energielösungen investiert werden. Im vergangenen Jahr stellte ExxonMobil Pläne für den Vertrieb von erneuerbarem Diesel in Kalifornien sowie potenziell auf weiteren US- und internationalen Märkten bereits im Jahr 2022 vor.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat ExxonMobil mehr als zehn Milliarden US-Dollar in die Forschung, Entwicklung und Bereitstellung von emissionsärmeren Energielösungen investiert. Ergebnis ist ein hocheffizienter Betrieb, durch den rund 480 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen eingespart wurden – das entspricht dem Kohlendioxidausstoß von mehr als 100 Millionen Personenwagen innerhalb eines Jahres.²

Porsche wird bis 2025 15 Milliarden Euro in Elektromobilität und Digitalisierung investieren. Im Jahr 2030 sollen mehr als 80 Prozent der Fahrzeuge des Sportwagenherstellers mit einem Elektromotor angeboten werden. Zudem strebt das Unternehmen bis 2030 Klimaneutralität bei seinen Produkten und Betriebsstätten an, und investiert dafür rund eine Milliarde Euro in nachhaltige Mobilität. Das eFuels-Engagement zusammen mit Partnern wie ExxonMobil ist dabei ein wichtiger Baustein der Dekarbonisierungs- und Nachhaltigkeitsstrategie von Porsche.

ExxonMobil, eines der größten börsennotierten internationalen Öl- und Gasunternehmen, setzt auf innovative Technologien, um dazu beizutragen, den weltweit steigenden Energiebedarf zu decken. ExxonMobil verfügt als der führende Verarbeiter und Vermarkter von Erdölprodukten über die größten Energieressourcen in der Branche. ExxonMobil Chemical ist eines der größten Chemieunternehmen der Welt.
Weitere Informationen finden Sie auf den Websites exxonmobil.de und Energy Factor.

Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG mit Sitz in Stuttgart-Zuffenhausen ist einer der profitabelsten Auto-mobilhersteller der Welt. 2020 lieferte Porsche insgesamt 272.000 Fahrzeuge der Modelle 911, 718 Boxster, 718 Cayman, Cayenne, Macan, Panamera und Taycan an Kunden in der ganzen Welt aus – im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Rückgang um drei Prozent. Der Sportwagenhersteller erzielte dabei ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen von 4,2 Milliarden Euro. Porsche betreibt Werke in Stuttgart und Leipzig sowie ein Entwicklungszentrum in Weissach. Das Unternehmen beschäftigt 36.000 Mitarbeiter. Porsche steht für Innovationen, wobei viele Technologien ihren Ursprung im Motorsport haben. Porsche nimmt seine unternehmerische Verantwortung ganzheitlich wahr: ökonomisch, ökologisch und sozial.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website https://newsroom.porsche.com/de.html.

Hinweis
Hier aufgeführte Aussagen bezüglich zukünftiger Ereignisse, Pläne oder Produktangebote sind zukunftsgerichtete Aussagen. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse, einschließlich Produktangebote, Zeiträume, Produktionskapazität und die Auswirkungen und Ergebnisse neuer Technologien auf die Produkteffizienz und die Verringerung der Lebenszyklusemissionen, können je nach Geschäftsentwicklung variieren; weitere Forschung und Erprobung; Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit alternativer Technologien; die Fähigkeit, Pilotprojekte kostengünstig zu skalieren; politische und regulatorische Entwicklungen; und andere hier aufgeführte Faktoren , die in dieser Pressemitteilung sind unter der Überschrift „Faktoren, die zukünftige Ergebnisse beeinflussen“ auf der Investors-Seite der ExxonMobil-Website auf exxonmobil.com zu finden.

¹Die hier angegebene Verringerung der Treibhausgasemissionen bezieht sich auf den Vergleich zwischen dem berechneten Product Carbon Footprint (PCF) der erneuerbaren Komponenten im PMSC-Rennkraftstoff und einem Basiswert von 94 Gramm CO₂e/MJ gemäß der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU. Die Emissionsreduzierung von bis zu 85 Prozent durch erneuerbare statt konventioneller Komponenten basiert auf PCF-Berechnungen gemäß ISO 14067 (Well-to-Wheel-Betrachtung entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Kraftstoffs). Berücksichtigung finden dabei die mit Rohstoffen, Produktion, Transport und Verbrennung zusammenhängenden Emissionen bei der Herstellung der hier erwähnten Mischung mit erneuerbaren Komponenten. Für den Vergleich wurde eine Funktionseinheit von 1 MJ Kraftstoff verwendet.

²480 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen entsprechen laut dem U.S. EPA greenhouse gas equivalences calculator etwa 104 Millionen Personenkraftwagen, die ein Jahr lang gefahren werden. https://www.epa.gov/energy/greenhouse-gas-equivalencies-calculator

Stand 31.03.2021

 

Die Auto des Jahres Übersicht 1963 – 2021

korrigiert und ergänzt von Michael Bremer

Auto des Jahres/Car of the Year 1963 – 2021
Jahr Gewinner Punkte Zweitplatzierter Punkte Drittplatzierter Punkte
1963 Rover 2000 76 Mercedes 600 64 Hillman Imp 31
1964 Austin 1800 78 Autobianchi Primula 51 Ford Mustang 18
1965 Renault 16 98 Rolls-Royce Silver Shadow 81 Oldsmobile Toronado 59
1966 Fiat 124 144 BMW 1600 69 Jensen FF 61
1967 NSU Ro 80 197 Fiat 125 133 Simca 1100 94
1968 Peugeot 504 119 BMW 2500/2800 77 Alfa Romeo 1750/2000 76
1969 Fiat 128 235 Autobianchi A112 96 Renault 12 79
1970 Citroën GS 233 VW K 70 121 Citroën SM 105
1971 Fiat 127 239 Renault R15/R17 107 Mercedes 350 SL 96
1972 Audi 80 114 Renault 5 109 Alfa Romeo Alfetta 95
1973 Mercedes 450 SE 115 Fiat X1/9 99 Honda Civic 90
1974** Citroën CX 229 VW Golf 164 Audi 50 136
1976 Simca 1307/1308 192 BMW 3er 144 Renault 30 107
1977 Rover 3500 157 Audi 100 138 Ford Fiesta 135
1978 Porsche 928 261 BMW 7er 231 Ford Granada 203
1979 Simca Horizon 251 Fiat Ritmo 239 Audi 80 181
1980 Lancia Delta 369 Opel Kadett 301 Peugeot 505 199
1981 Ford Escort 326 Fiat Panda 308 Austin Metro 255
1982 Renault 9 335 Opel Ascona 304 VW Polo 252
1983 Audi 100 410 Ford Sierra 386 Volvo 760 157
1984 Fiat Uno 346 Peugeot 205 325 VW Golf 156
1985 Opel Kadett 326 Renault 25 261 Lancia Thema 191
1986 Ford Scorpio 337 Lancia Y10 291 Mercedes-Benz 200-300 E 273
1987 Opel Omega 275 Audi 80 238 BMW 7er 175
1988 Peugeot 405 464 Citroën AX 252 Honda Prelude 234
1989 Fiat Tipo 356 Opel Vectra 261 VW Passat 194
1990 Citroën XM 390 Mercedes SL 215 Ford Fiesta 214
1991 Renault Clio 312 Nissan Primera 258 Opel Calibra 183
1992 VW Golf 276 Opel Astra 231 Citroën ZX 213
1993 Nissan Micra 338 Fiat Cinquecento 304 Renault Safrane 244
1994 Ford Mondeo 290 Citroën Xantia 264 Mercedes C-Klasse 192
1995 Fiat Punto 370 VW Polo 292 Opel Omega 272
1996 Fiat Brava/Bravo 378 Peugeot 406 363 Audi A4 246
1997 Renault Mégane Scénic 405 Ford Ka 293 VW Passat 248
1998 Alfa Romeo 156 454 VW Golf 266 Audi A6 265
1999 Ford Focus 444 Opel Astra 269 Peugeot 206 248
2000 Toyota Yaris 344 Fiat Multipla 325 Opel Zafira 265
2001 Alfa Romeo 147 238 Ford Mondeo 237 Toyota Prius 229
2002 Peugeot 307 286 Renault Laguna 244 Fiat Stilo 243
2003 Renault Mégane 322 Mazda6 302 Citroën C3 214
2004 Fiat Panda 281 Mazda3 241 VW Golf 241
2005 Toyota Prius 406 Citroën C4 267 Ford Focus 228
2006 Renault Clio 256 VW Passat 251 Alfa Romeo 159 212
2007 Ford S-Max 235 Opel Corsa 233 Citroën C4 Picasso 222
2008 Fiat 500 385 Mazda2 325 Ford Mondeo 202
2009 Opel Insignia 321 Ford Fiesta 320 VW Golf 223
2010 VW Polo 347 Toyota iQ 337 Opel Astra 221
2011 Nissan Leaf 257 Alfa Romeo Giulietta 248 Opel Meriva 244
2012 Opel Ampera/Chevrolet Volt 330 VW up! 281 Ford Focus 256
2013 VW Golf VII 414 Toyota GT86/Subaru BRZ 202 Volvo V40 189
2014 Peugeot 308 307 BMW i3 223 Tesla Model S 216
2015  VW Passat  340  Citroën C4 Cactus  248  Mercedes-Benz C-Klasse  221
2016  Opel Astra/Vauxhall Astra  309  Volvo XC90  294  Mazda MX-5  202
2017  Peugeot 3008  319  Alfa Romeo Giulia  296  Mercedes-Benz E-Klasse  196
2018  Volvo XC40  325  SEAT Ibiza  242  BMW 5er  226
2019 Jaguar I-Pace  250 Alpine A110  250 KIA Ceed  247
2020 Peugeot 208 281 Tesla Model 3 242 Porsche Taycan 222
2021 Toyota Yaris  266 FIAT New 500 240 Cupra Formentor 239
2022            
2023            
2024            
2025            
**Ein Auto des Jahres 1975 gibt es nicht, der Vergabezeitraum geändert wurde.

Unser Neuer ist wieder ein Diesel (II)

Nach langem suchen und Abwegen haben wir uns für die nächsten drei Jahre für einen Audi SQ5 Sportsback mit dem 3.0-Liter V6-Dieseltriebwerk und 340 PS entschieden. Leider waren die zur Verfügung stehenden PlugIn-Hybride nicht so, wie wir uns das vorgestellt hätten.

SQ5 Sportsback in Ultrablau (Metallic) 

SQ5 Sportsback Blick in den Innenraum

Ein maßgebliches Kriterium war die Gestaltung des Innenraums: Mit mit klassischen Drehköpfen! Die angebotenen Drehknopf- und Schalterlosen Varianten sind unserer Meinung nach eine temporäre Geschmacksverirrung.   

DER FORD BRONCO KEHRT ZURÜCK

Der Ford Bronco kehrt 2021 nach Europa zurück!

Ob in den richtigen Versionen und mit den richtigen Triebwerken, werden wir erleben, aber nach dem Mustang würde der Bronco der Marke Ford in Europa sehr gut tun!

Die ersten fünf Generationen des Bronco wurden von 1966 bis 1996 gebaut.

Der Bronco der ersten Generation wurde von Mustang Entwickler Donald Frey skizziert und unter in der Ägide  von Lee Iacocca realisiert. Der Bronco trat als Konkurrent gegen den Jeep CJ bzw. den International Harvester Scout auf dem US-Markt an. Meist wurde die dreitürige Kombi-Version gebaut. 

Die nachfolgenden vier (immer grösser werdenden) Generationen (ab 1978) basierten auf dem grösseren Ford F-Modell. Die großen Broncos und ihr Nachfolgemodell Expedition wurden in einem Ford Truck Werk montiert.

2021 kehrt der Bronco zu den kompakten Abmessungen der ersten Generation zurück, mit modernen Triebwerken,  aktueller Fahrwerktechnik und einem intelligentem Allradantrieb. Wir sind sehr gespannt auf den neuen Urvater des kompakten SUV’s.

 

 

Ein Überflieger landet hart

John Zachary DeLorean (geboren 1925 ) wurde in Detroit in eine Einwanderer-Familie geboren. Mit Disziplin, Ehrgeiz und eisernem Willen schaffte er zwei Hochschulabschlüsse (Fahrzeugbau und Betriebswirtschaft). 1948 startete er bei Packard seine Karriere. Bereits nach vier Jahren (1952) wurde er zum Leiter der Forschung- und Entwicklungsabteilung befördert. 1956 wurde er von GM abgeworben, um für die GM Marke Pontiac zu arbeiten. Bei Pontiac wurde er zum Wunderkind der Branche, 1965 – mit 40 Jahren – wurde er zum Leiter der Pontiac-Division berufen… vier Jahre (1969) später war er bereits Chef der grössten GM-Marke Chevrolet… 1972 wurde er Vice-President von GM und war der aussichtsreichste Kandidat für den Vorstandsvorsitz, aber dann begann seine Egotour… 1973 kündigte er bei GM machte zwei Jahre eigentlich nix, um 1975 doch wieder ins Automobil Business einzusteigen, aber diesmal mit seiner eigenen Firma. Ihm gelang eigentlich ein Wunder: Mit 20.000 Vorbestellungen für einen Sportwagen den es noch nicht gab, gelang es Ihm in nur sechs Jahren in einem neuerrichteten Werk den neuentwickelten, nachhaltigen und sicheren Sportwagen mit seinem Namen das „DeLorean Sports Car“ zu produzieren. Aber die Weltwirtschaft krankte und die Kosten waren Ihm völlig aus dem Ruder gelaufen die kalkulierten 12.000 USD (DMC-12) wurden mehr als verdoppelt, die geringe Motorleistung und die mangelnde Qualität liessen das DeLorean Sport Car zu einem Ladenhüter werden. Um das Unternehmen zu retten lies er sich 1982 auf ein Geschäft ein, das ihn wegen angeblicher Drogengeschäfte ins Gefängnis brachte, mit seiner Verhaftung wurde seine Firma auf betreiben der britischen Regierung sofort geschlossen und abgewickelt. 1984 wurde er vollständig von allen Anschuldigen rehabilitiert, aber da war bereits alles Weg, der gute Ruf und alles was zu seinem Unternehmen DeLorean Motor Corporation gehörte. Alle Versuche wieder Fuss zu fassen scheiterten. Am 19. März 2005 starb John Zachary DeLorean verarmt in Summit, New Jersey.

Auch unser nächstes „Alltagsauto“ wird wieder ein Diesel!

Moderne Automobile haben Ihren eigenen Reiz, aber viele neue Modelle tendieren leider häufig zur Kategorie: Schick aber nicht praxistauglich, alle wesentlichen Bedienelemente via Touchpad-Bedienflächen zu steuern ist möglicherweise z.Z. Hip, aber aus Sicht der Verkehrssicherheit eher mit der verbotenen Nutzung eines Mobiltelefons im Automobil während der Fahrt gleichzusetzen. 

Daher haben wir uns wieder für einen bewährten Audi A6 Allroad mit Tasten und Drehreglern entschieden, da das neue Allroad Modell (nur noch mit den o.g. modernen Bedienelementen) zum Glück voraussichtlich erst Ende des Jahres verfügbar sein soll.

Auch haben wir uns als „Vielfahrer“  für den 3.0l-V6-BiTurbo und 8-Gang-Automatik entschieden um weniger CO² zu emittieren. In Kombination mit der Luftfederung ermöglicht der geräumige Avant gemütliches Reisen mit Trailer und darauf befindlichem Oldtimer.

Die Assistenzsysteme nehmen dem täglichen Stadt- bzw. Autobahnverkehr seine Schrecken. Hier muss der Tempomat mit automatischer Abstandsregelung zum vorausfahrenden Fahrzeug besonders hervorgehoben werden, eine Funktion die jedes Automobil haben sollte.

Wir stehen zur Diesel-Technologie und sagen Ja, zum Diesel!

Alle Bilder Audi AG

DER AUTLER

Liebe Autler,

hier erscheinen unregelmässig Geschichten rund um das Auteln.

Wir werden uns mit dem Auteln in Schleswig-Holstein beschäftigen, aus der Region für die Region und die Menschen im Land zwischen den Meeren! Das Land der Horizonte hat im nächsten Jahrzehnt einige systemrelevante Probleme zu lösen. Sei es der Ausbau des Kiel Canals, der A7 von Schnelsen Nord bis Bordesholm, der Ersatzbau der Rader Hochbrücke über den Kiel Canal, die Vollendung der A20 inkl. Tunnel bei Glückstadt und die Hinterlandanbindung von Strasse und Schiene an den Femernsundtunnel in Ostholstein.

Schreiben Sie uns per Mail an derautler@bina-verlag.de nicht nur Ihre Lieblingsgeschichte(n) rund ums Auteln, wir interessieren uns auch für Ihre ganz persönlichen automobilen Probleme. Egal ob es sich um Ihr geliebtes oder gehasstes Automobil handelt oder von allem was unter dem Begriff Auteln oder Verkehrsinfrastruktur zusammengefasst werden kann.

Der Autler wird positives aber auch negatives berichten, aus der Region für die Region und die Menschen im Land zwischen den Meeren! Wir lieben individuelle Mobilität und gute Alternativen…

Der Autler

Die Sünde

von Michael Bremer

Nun ist er eingetreten der „Sündenfall“ bei der Automobilfirma, die wie keine andere,  das deutsche Wirtschaftswunder geprägt hat und sich unter der Führung von Porsche Enkel Ferdinand Piëch zum Multimarken Konzern verwandelt hat. Neue Märkte wurden erschlossen, neue Fertigungsstätten wurden in allen automobilen Wachstumsregionen errichtet.
Nach den Querelen der letzten Monate ist es nun wirklich Zeit für den Neuanfang, aber keiner der potenziellen Nachfolger kann als unbelastet an die Spitze des Konzerns treten oder doch?
Genau diesen gilt es heraus zu finden und dann müssen alle Gremien die Kröte schlucken die illegalen Fahrzeuge vom Markt zunehmen und neue unbelastete Fahrzeuge zu produzieren! Nicht kleckern klotzen! Haben sie schon einen VW bestellt…

Freiheit hat einen Geruch

von Michael Bremer

Hier ist nicht der Geruch von Freiheit und Abenteuer aus der Marlboro-Werbung gemeint, sondern der bis 1989 eher seltene Geruch von überfetteten 2-Takt-Gemisch kündigte im  Herbst des Jahres, die Ankunft unserer Brüder und Schwestern aus der sowjetisch besetzten Zone an.  

Nachdem  Berlin und die östlichen Grenzregionen Westdeutschlands noch in der Nacht vom 9. November 1989 von unzähligen Trabant und Wartburg Fahrzeugen – quasi geflutet wurden – näherten sich die ersten Ost-Automobile bereits am nächsten Tag den weiter westlich gelegenen Ballungszentren. Mit jedem  weiteren Tag gehörten auf einmal Trabant und Co.  zum alltäglichen Strassenbild. Die kleinen Probleme und Engpässe bei der Treibstoffversorgung mit 2-Takt-Mischung waren für die Ost-Automobilisten kein Hemmnis den Westen zu erobern.

Neben dem Geruch sind auch einige brenzlige Situationen mit Fahrzeugführern aus dem Osten in Erinnerung geblieben, diese hielten einfach am Ende von Beschleunigungsstreifen abrupt an, mit der Folge von schweren Auffahrunfällen.

Ein bislang im Westen eher unbeachtetes Detail, dass bislang meist nur bei Tunnelfahrten im Urlaub oder auf dem Land bei Güllegeruch genutzte wurde, rückte in den täglichen Fokus: Die Umluft-Taste.

Die Automobilindustrie reagierte ebenfalls prompt und besserte die bis dahin verwendeten Sensoren für die automatische Umluftschaltung, mit den neuen Geruchsmustern 2-Takt-Abgas, verbrannte Braunkohle und Teergeruch nach.

Heute fast 25 danach gibt es immer noch vereinzelt hier und da mal einen Trabant zu sehen, aber die  Wartburg-Modelle sind mittlerweile fast vollständig aus dem Strassenbild verschwunden.